einer Katze

Sie haben schon lange überlegt - sie wollen eine Katze - finde ich sehr gut. Diesen Gedanken und die eventuell darauf folgende "Tat" finde ich noch besser. Aber halt - stopp - nicht so schnell!
Katzenerwerb ist eines - Rassekatzenerwerb doch etwas anderes.
Bitte mich jetzt nicht falsch zu verstehen - ich liebe Hauskatzen, habe immer welche gehabt und kann mir ein Leben ohne diese zärtlichen Zeitgenossen nicht vorstellen.
Ich meine auch nicht die anlaufenden Futterkosten, Tierarztkosten oder ähnliches. Bei ordentlicher Haltung ist da kaum ein Unterschied zu finden. (Auch Hauskatzen haben Anrecht auf besseres Futter und beste Pflege!)

Für mich ist der "reine Erwerb/Kauf" schon ein grundlegender Unterschied, auf den ich näher eingehen möchte.

Hauskatzen kosten kaum etwas oder gar nichts. Auf dem Lande sind die Leute froh, wenn sich ein Interessent meldet und oft reicht auch schon ein "Danke" um die Samtpfote mitnehmen zu können.
Im Tierheim wird in den meisten Fällen auf eine Spende gehofft - dies ist absolut in Ordnung - denn an Geld mangelt es den  Heimen immer.
Wenn bei der Mitbewohnersuche der zukünftige Dosenöffner den Weg zu einem Händler findet und einem (Haus)katzenkind in die großen Augen sieht, wird ihm das schon um einiges mehr kosten als die beiden vorher erwähnten Varianten.

Bei einer Rassekatze sieht die Sache schon etwas anders aus. Diese Tiere kosten Geld in der Anschaffung. Um die 600 - 800 Euro muss der Käufer beim Züchter für ein Jungtier hinlegen.
Ich höre bereits von der geneigten Leserschaft leichtes oder mittelschweres Schnaufen und Knurren ...aber halt, sie brauchen jetzt kein Sauerstoffzelt, der Weg in´s nächste Tierheim steht ihnen nach wie vor noch immer offen.
 

 

 

 

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