Ich hoffe, Sie haben sich vom Finanzschock etwas
erholt.
Bei näherer Betrachtung ist die Sache ganz einfach.
Züchten ist ein Hobby - und mit diesem Hobby hat meines Wissens noch
niemand seine Nase oder andere Teile des ach, so edlen Körpers vergolden lassen
können.Verantwortungsvolle
Züchter oder Züchterinnen haben keine Zuchtmaschinen zuhause. Die
Katzendamen werfen nicht ununterbrochen, sondern maximal drei mal in
zwei Jahren. Aufwand des
Züchters in Kurzform
Kauf von Zuchtkatzen
eventuell eigener
Deckkater oder Fremddeckung (Gebühr)
Vereinsbeitritt -
jährlicher Mitgliedsbeitrag
Stammbaum
Ausstellungen -
Nenngeld, Reisekosten, tlw. Nächtigung etc.
Tierarztkosten -
Jungtiere bleiben mindestens 12 Wochen
beim Züchter - Grundimmunisierung notwendig.
Tierarztkosten -
erwachsene Tiere; zusätzliche Tests etc.
besseres Futter
katzengerechte Wohnung
oder Haus
Umbauten der Terrasse
des Balkons,
Freilaufgehege im Garten
Fahrtkosten wenn der
Züchter das Tier zu
den neuen Besitzern bringt.
Dazu kommt dann noch Werbung, manchmal
auch Ausstellungen im Ausland, Urlaubstage usw. Vom emotionalen
Aufwand und der Arbeit möchte ich gar nicht reden.
Wenn wir das ganze dann hochrechnen,
bleibt kaum etwas über.
Aber eben darum ist es wichtig, Tiere beim Züchter zu erwerben.
Hier wird mit Liebe und nicht wegen des Profits "gearbeitet".
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