der Maine Coon

ist vielleicht etwas übertrieben. Ich werde diesen Artikel einfach einen kleinen "Steckbrief" nennen.

Die Maine Coon stammt aus dem amerikanischen Bundesstaat Maine. Der zweite Name - Coon - ist abgeleitet, also die gekürzte Form von Racoon, dem amerikanischen Waschbären.
Früher wurde fälschlicherweise angenommen, Coonies würden aus Kreuzungen von Katzen und Waschbären abstammen.
Biologisch gesehen ist das natürlich nicht möglich.

Eine andere Variante besagt - ein englischer Kapitän namens Coon, seinerseits großer Katzenliebhaber - wurde bei jedem Landgang von seinen Halblanghaarkatzen begleitet. Diese beglückten die einheimische "Damen - Katzenwelt" und dann blieb außer jeder Menge Katzenjungvolk, auch noch der Name des Kapitäns hängen.

Wie dem auch sei, Geschichten gibt es viele.

Maria Antoinette und ihre nicht stattgefunde Flucht nach Amerika. Die königlich langhaarigen Katzen kamen zwar an und verpaarten sich aber dann ganz "unköniglich".
Ihre Majestät hat ja bekannter Weise einen anderen Gang angetreten...

Die Wikinger dürfen im Mythenreigen auch nicht fehlen.

Bei ihren Fahrten zur Ostküste der Staaten, führten diese rauen Gesellen Vorfahren der Norwegischen Waldkatze mit. Diese hielten den schwimmenden Untersatz von Schiffsmaus- und Ratte frei.
Es kam wie es kommen musste - einige Katerchen wurden flügge und schon war die Katzenpopulation Amerikas variantenreicher.

Die wahrscheinlichste aller Geschichten ist weder romantisch noch mythenhaft.

Die Maine Coon wird - so ist anzunehmen - aus vielen verschieden Katzen hervorgegangen sein, eben aus Tieren die von Einwanderern auf Schiffen mitgenommen wurden und in der "Neuen Heimat" verwilderten.
Es hat sicher auch die eine oder andere Mäuse- und Rattenjagende Schiffskatze gegeben, die das Landleben dem nassen und schaukelnden Dasein vorzog und ebenfalls sesshaft wurde.

zusammengestellt von W. Nagelhofer 2003
 

 

 

 

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